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Biografie Pfarrer Peter Fischer

 

Heimat

Pfarradministrator Peter Fischer
Pfarrer Peter Fischer
Ich wurde am 31. August 1977 in Bamberg geboren und wuchs - zusammen mit meiner 2 ½ Jahre jüngeren Schwester - im Bamberger Stadtteil Wunderburg auf; dort war ich lange Jahre im Leben der Pfarrgemeinde aktiv, vor allem in der Ministranten- und Jugendarbeit. 12 Jahre war ich Ministrant, davon 7 Jahre Oberministrant. Später war ich im Sachausschuss Jugend des Pfarrgemeinderates aktiv. Zu den Tätigkeiten in meiner Heimatgemeinde gehörten auch der Mesnerdienst (Sommer 1997 bis Sommer 2004), besonders im Sommer und an Sonn- und Feiertagen. Ferner war ich von 1994 bis 2002 gewähltes Mitglied des Pfarrgemeinderates. In dieser Zeit machte ich wertvolle Erfahrungen und meine Bindung an die Kirche wurde immer stärker.

Grundwehrdienst, Studium, Weihen

Nach dem Fachabitur 1996 an der Fachoberschule Bamberg wollte ich eigentlich Informatik studieren. Die Zusage eines Studienplatzes an der FH Nürnberg hatte ich schon in der Tasche, als ich zum Grundwehrdienst in Bad Salzungen (Thüringen) einberufen wurde – damit war der Studienplatz hinfällig. Für mich bot dies aber die Chance, die Weichen für meinen Lebensweg neu zu stellen.

Seit meinen ersten Jahren als Oberministrant beschäftigte ich mich auch immer mehr inhaltlich mit dem Glauben – nicht zuletzt deshalb, weil mir die Ausbildung der neuen Ministranten oblag. Außerdem keimte immer wieder der Gedanke hoch, Priester werden zu wollen. Doch erst als die Einberufung zur Bundeswehr kam, entschloss ich mich, diesem Ruf zu folgen. Während meinem 10monatigen erfahrungsreichen Grundwehrdienst (1996/97) hatte ich Zeit, einen gangbaren Weg zu suchen, da ich zwar die Fachhochschulreife, nicht aber die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife besaß, die für das Theologiestudium notwendig ist.

So schlug ich meine Zelte in Eichstätt auf und studierte von 1997 bis 1999 vier Semester Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit, um mit dem Vordiplom die fachgebundene Hochschulreife für das Theologiestudium zu erhalten. Die Zeit in Eichstätt war in menschlicher, spiritueller und theologischer Hinsicht eine große Bereicherung für mich;.

1999 trat ich in das Bamberger Priesterseminar ein und begann das Studium der Theologie, bei dem ich den Schwerpunkt vor allem auf die Neutestamentlichen Wissenschaften legte. 2004 schloss ich mit dem Diplom ab und war seit November 2004 in der Pfarrei St. Bonifaz Bad Windsheim seelsorgerlich tätig.

Am 24. Juni 2006 wurde ich im Bamberger Dom zum Priester geweiht - genau 9 Monate nach der Diakonenweihe am 24. September 2005. Am 25. Juni feierte ich in meiner Heimatkirche St. Wolfgang in Bamberg Primiz.

Mein Primizspruch - Leitwort für mein seelsorgerliches Wirken

Mein Primizspruch ist der den Zweiten Brief an die Korinther abschließende Gruß des Apostel Paulus an die Christen in Korinth. Er lautet: "Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen."(2 Kor 13,13) Dabei sind mir folgende Gedanken wichtig: In Jesus Christus ist Gottes Gnade ein für allemal erschienen und wirksam geworden. Er richtet den gefallenen Menschen auf und gibt ihm eine heilvolle Perspektive über alles Scheitern und den Tod hinaus. Gottes Liebe ist die tragende Ursache für die gesamte Heilsgeschichte und will im Menschen wirksam werden. Dies bewirkt der Heilige Geist, der mit seinen Gaben echte geschwisterliche Gemeinschaft aufbauen will. Ziel der gesamten Heilsgeschichte und des Wirkens Gottes ist der Mensch in geheilter Gemeinschaft der Menschen untereinander und mit Gott - im Hier und Heute und in Ewigkeit.

Bisheriges Wirken als Priester

Der August 2006 führte mich noch einmal zurück nach Bad Windsheim - für diesen Monat übernahm ich die Urlaubsvertretung des dortigen Pfarrers. Von September 2006 bis August 2007 war ich Kaplan in Kulmbach St. Hedwig. Von September 2007 bis August 2009 war/bin ich Kaplan in Nürnberg Allerheiligen.

Pfarrer von Rödental St. Hedwig mit Dörfles-Esbach Christkönig

Seit September 2009 bin ich nun Leiter der Seelsorge der Pfarrei Rödental St. Hedwig mit Dörfles-Esbach Christkönig (bis 1. November 2010 als Pfarradministrator, seit diesem Datum als Pfarrer).

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